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Bevölkerung

Mecklenburg-Vorpommern: Bevölkerung 1939-2002 Die Bevölkerung setzt sich aus Mecklenburgern und Pommern und zum kleinen Teil aus Brandenburgern zusammen. Hinzu kamen viele Heimatvertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg, v. a. Pommern und Ostpreußen, sowie Zugezogene aus den anderen Regionen Deutschlands und ihre Nachkommen, geschichtlich bedingt hauptsächlich aus dem Gebiet der ehemaligen DDR, sowie nach der Wiedervereinigung russlanddeutsche Aussiedler bzw. Spätaussiedler. Vergleichsweise klein ist der Anteil an Bürgern ausländischer Herkunft, die größte Gruppe kommt aus Vietnam.

                                       

Der Bevölkerungsgipfel von über 2,1 Mio 1945/46 -trotz kriegsbedingter Verluste- ist durch den starken Zustrom von Heimatvertriebenen (die in der SBZ/DDR offiziell "Umsiedler" hießen) zurückzuführen. Die darauf folgende Abnahme resultierte vor allem aus der Fluchtbewegung nach Westdeutschland. Der erhebliche Bevölkerungsverlust nach 1989 ist Folge von Westabwanderung und dramatischem Einbruch bei den Geburtenzahlen.

Mecklenburg-Vorpommern ist das am dünnsten besiedelte Bundesland. Es gibt mit der Hansestadt Rostock nur eine Großstadt. Sie ist damit auch das größte der vier Oberzentren des Landes, weitere sind die Hansestädte Stralsund und Greifswald, die zusammen das zweitgrößte Oberzentrum bilden, die Landeshauptstadt Schwerin und Neubrandenburg. Alle anderen Städte haben weniger als 50.000 Einwohner, die wichtigsten Städte in dieser Gruppe sind die Hansestadt Wismar und Güstrow.

Verwaltungsgliederung                                                                            
Landkreise und kreisfreie Städte Am 12. Juni 1994 wurden aus vormals 31 Landkreisen zwölf neue Kreise gebildet. Sechs kreisfreie Städte behielten ihren Status.

Nr.           Landkreis                                                                   Einwohner (31. Dez. 2007)             Fläche (km2)

1. Landkreis Bad Doberan                                (DBR)                118.677                                           1.362
2. Landkreis Demmin                                        (DM)                      83.500                                           1.921
3. Landkreis Güstrow                                         (GÜ)                   102.762                                           2.058
4. Landkreis Ludwigslust                                  (LWL)                 126.099                                           2.517
5. Landkreis Mecklenburg-Strelitz                    (MST)                   80.924                                           2.090
6. Landkreis Müritz                                              (MÜR)                  66.503                                           1.713
7. Landkreis Nordvorpommern                        (NVP)                 109.448                                           2.172
8. Landkreis Nordwestmecklenburg               (NWM)               118.677                                           2.076
9. Landkreis Ostvorpommern                           (OVP)                 108.138                                          1.910
10. Landkreis Parchim                                       (PCH)                   99.959                                          2.233
11. Landkreis Rügen                                          (RÜG)                   69.716                                             974
12. Landkreis Uecker-Randow                         (UER)                   75.392                                         1.624

Kreisfreie Städte:

1. Greifswald                                                        (HGW)                   53.845                                               50,50
2. Neubrandenburg                                            (NB)                       66.735                                               85,65
3. Rostock                                                             (HRO)                200.413                                             181,44
4. Schwerin                                                           (SN)                      95.855                                             130,46
5. Stralsund                                                          (HST)                    58.027                                               38,97
6. Wismar                                                             (HWI)                     45.012                                               41,36                                    (Quelle: Wikipedia)

Bis spätestens 1. Oktober 2009 sollten fünf neue Großkreise gebildet werden, die in der Regel den Planungsregionen des Landes entsprachen. Die kreisfreien Städte sollten in diesen Großkreisen aufgehen. Am 26. Juli 2007 hat das Landesverfassungsgericht in Greifswald das Gesetz über die Funktional- und Kreisstrukturreform des Landes Mecklenburg-Vorpommern als unvereinbar mit der Landesverfassung erklärt. Das von Rechts- und Verwaltungswissenschaftlern massiv kritisierte Urteil[4] stützt sich in der Begründung auf die Konstatierung eines Abwägungsfehlers im Verfahren. Da aufgrund der wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung im Land die Notwendigkeit einer Kreisgebietsreform von Politik und Fachleuten anerkannt wird, werden derzeit erneut Pläne für eine Neugestaltung der Kreisebene entwickelt. Die neuen Strukturen sollen jetzt im Jahr 2011 eingeführt werden.

                                       

Städte, Ämter und Gemeinden 
Das Land Mecklenburg-Vorpommern besteht aus insgesamt 849 politisch selbständigen Städten und Gemeinden. Diese verteilen sich wie folgt: 6 kreisfreie Städte und 843 kreisangehörige Städte und Gemeinden. Von den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sind 34 amtsfrei. Die 809 amtsangehörigen Gemeinden haben sich zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zu 79 Ämtern (Stand: 1. Oktober 2006) zusammengeschlossen.

Kultur
Sprache 
In weiten Teilen des Landes wird bis heute neben Hochdeutsch von der älteren Generation auch Niederdeutsch mindestens verstanden und oft auch gesprochen. Die Jüngeren beherrschen es aber praktisch nicht mehr. Heute bemüht man sich, mit vielfältigen Schulprojekten und Vereinarbeit nachwachsenden Generationen die aussterbende Sprache ihrer Heimat nahezubringen. Nachhaltige Erfolge brachte das jedoch bisher nicht.

Der sogenannte mecklenburgisch-vorpommersche Sprachraum gehört zum Ostniederdeutschen und entspricht in etwa den heutigen Grenzen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Dabei gibt es keine eindeutig festzumachenden Grenzen zwischen mecklenburgischem und vorpommerschen Niederdeutsch, sondern die dialektalen Unterschiede drücken sich, geographisch betrachtet, in einem West-Ost-Kontinuum aus. Es kommen also keine Isoglossenbündel vor.

Bedeutende niederdeutsche Schriftsteller sind unter anderem Fritz Reuter, John Brinckman und Rudolf Tarnow.


Theater und Museen
Die größten staatlichen Theater des Landes sind das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, das Theater Vorpommern und das Volkstheater Rostock.

Bemerkenswerte Museen sind zum Beispiel das Staatliche Museum Schwerin, das Deutsche Meeresmuseum und das Ozeaneum in Stralsund, das Deutsche Bernsteinmuseum in Ribnitz-Damgarten, das Pommersche Landesmuseum in Greifswald, das Rostocker Kloster zum Heiligen Kreuz oder die Kunsthalle Rostock. Das älteste Museum Mecklenburg-Vorpommerns ist das Stralsunder Kulturhistorische Museum, das kleinste das Bildhauermuseum Prof. Wandschneider in Plau am See.
Die jährlich stattfindenden Festspiele Mecklenburg-Vorpommern sind sein Festival für klassische Musik.

Ansichten der Hansestadt Rostock 
                        

2-Euro-Münze mit Mecklenburg-Vorpommern-Motiv. Seit 2006 erscheinen jährlich 2-€-Gedenkmünzen mit einem Motiv des Bundeslandes, welches den Präsidenten des Bundesrats stellt. Dies ist 2007 Mecklenburg-Vorpommern. Rund 30 Millionen Münzen die das Schweriner Schloss, den Sitz des Landtages, zeigen, repräsentieren Mecklenburg-Vorpommern in Europa, wo die Gedenkmünzen offizielles Zahlungsmittel sind.


Bildung
Schule 

Gymnasium Carolinum (Neustrelitz)In Mecklenburg-Vorpommern besuchen Schüler nach der Grundschule (Klasse 1 bis 6) entweder eine Regionale Schule (Klasse 7 bis 9/10) oder ein Gymnasium (Klasse 7 bis 12). Es existieren darüberhinaus auch einige wenige Gesamtschulen.

Nachdem Anfang der 1990er Jahre das dreigliedrige Schulsystem Bayerns als Vorbild für die Umstrukturierung des Schulsystems war, haben sich in den letzten Jahren einige Veränderungen ergeben. Im Primarbereich wurde die Grundschule um zwei Jahre verlängert und auf die Klassenstufen 1-6 ausgedehnt, um eine spätere Schullaufbahnentscheidung und ein längeres gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Im Sekundärbereich wurde das ehemals dreigliedrige Schulsystem (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) refomiert, indem Haupt- und Realschulen zur Schulform Regionale Schule zusammengelegt wurden. Dies hatte zum einen das Ziel Kosten zu sparen, indem, besonders im ländlichen Raum, nun neben dem Gymnasium nur noch eine statt zwei Schulformen angeboten werden muss. Zum anderen wurden aber im Rahmen der Reform auch die Kernfächer (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gestärkt, sowie durch die Unterrichtung auf Hauptschul- und Realschulniveau in einem Haus die Wechselmöglichkeit für Schüler und die Attraktivität der Schulform für Lehrerneueinstellungen gestärkt. Von generellen strukturellen Reformen unberührt bleibt das Gymnasium, an dem jedoch ebenfalls die Hauptfächer gestärkt wurden und teilweise bis zum Abitur im Klassenverband (statt in Grund- und Leistungskursen) unterrichtet wird. Seit 2008 ist das Abitur nach zwölf Jahren, welches in der DDR bereits die Regel war, wieder eingeführt worden. Darüberhinaus wurde und wird generell die Erhöhung der Selbstständigkeit und die Entscheidungsautonomie der einzelnen Schule kontinuierlich mit Modellversuchen und Reformen anvisiert.


Hochschulen
Ernst-Moritz-Arndt-Universität GreifswaldIn Mecklenburg-Vorpommern gibt es zwei Universitäten und mehrere weitere Hochschulen.

Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und die Universität Rostock sind die beiden ältesten Universitäten in Nordeuropa und gehören zu den ältesten Hochschulen Deutschlands und der Welt.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Hochschulen, z.B. die Hochschule für Musik und Theater Rostock, die Hochschule Neubrandenburg, die Fachhochschule Stralsund, die Hochschule Wismar, die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow sowie ebenfalls die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (Sitz in Mannheim und Schwerin).

Das private Baltic College Güstrow bietet Studiengänge im Marketing-, Management-, Gesundheits- und Tourismusbereich an.

                                                  
Wirtschaft
Wadan-Werft WismarTraditionell sind im Industriesektor die maritime Industrie und die Lebensmittelindustrie vorherrschend. Darüber hinaus spielen Landwirtschaft, Tourismus und Gesundheitswirtschaft eine große Rolle.


Maritime Wirtschaf: Größere Unternehmen im maritimen Bereich sind zum Beispiel die weltweit agierende Deutsche Seereederei, Scandlines, die MMG oder die Weiße Flotte. Entlang der Ostseeküste gibt es mehrere Werften, zum Beispiel in Stralsund (Volkswerft), Wismar und Rostock-Warnemünde (Wadan Yards), Wolgast (Peene-Werft) sowie die mittelständische Hanse Yachts AG in Greifswald. In Rostock produziert Liebherr maritime Kräne, Hafenmobilkräne, Schiffskräne, Offshorekräne und Reach-Stacker. Der maritime Sektor bietet 28.000 Arbeitsplätze (2004).


Energiesektor  Im Bereich der Windenergie gehört das Land, gemessen an der erzeugten Strommenge, zu den führenden in Deutschland. 1200 Windkraftanlagen speisen derzeit etwa 1250 Megawatt ins Netz ein. Derzeit sind zusätzlich zu den bereits vorhandenen Anlagen an Land mehrere Windparks auf dem Meer vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns in Planung. Derzeit werden etwa 34 Prozent des Energiebedarfs im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern durch Windenergie gedeckt. In Rostock befindet sich mit der Nordex AG ein großer und profitabler Hersteller von Windenergieanlagen.

Das Seebad Lubmin (in der Nähe Greifswalds) gilt als zukünftig bedeutender nationaler Energiestandort. Zum einen befinden sich dort mehrere Kraftwerke in Bau oder Planung, z.B. ein Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk und ein Steinkohlekraftwerk. Zum anderen geht in der Nähe von Greifswald zukünftig die von einem russisch-deutschen-niederländischen Konsortium geplante Nordeuropäische Gasleitung aus dem russischen Wyborg an Land, mit der Deutschland und Westeuropa mit russischem Gas versorgt werden sollen. Ebenfalls in Greifswald gibt es eine Solarmodulfabrik.


Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern

Vor allem die Inseln Usedom und Rügen (inkl. Hiddensee) im Landesteil Vorpommern sind Schwerpunkte des Tourismus in Deutschland, ebenso wie die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und die mecklenburgischen Seebäder wie z.B. Heiligendamm, Graal-Müritz oder Kühlungsborn.

Für Naturliebhaber, Angler und Ornithologen sind im Landesinneren die Mecklenburgische Seenplatte und der Nationalpark Müritz sowie entlang der Küste der Nationalpark Jasmund und der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Des weiteren gibt es hunderte verschiedene Landschafts- und Naturschutzgebiete.

Neben den mehr als zweitausend Gutshäusern und Schlössern im Land (z.B. Jagdschloss Granitz, Schweriner Schloss, Jagdschloss Gelbensande), in denen zahlreiche kulturelle Veranstaltungen stattfinden, ziehen auch die historischen Innenstädte und Einkaufsmeilen der Hansestädte wie Rostock, Stralsund, Wismar und Greifswald viele kurzfristige Besucher an.

Rostocks Stadtteil Warnemünde ist mit über 200.000 Besuchern pro Jahr der zweitgrößte Kreuzfahrthafen in Deutschland nach Kiel. Die jeden Sommer in Warnemünde stattfindene Warnemünder Woche und die Hanse Sail ziehen ungefähr eine Million Touristen nach Warnemünde.

                                            

Sonstige Bereiche. Als Zukunftsbranche gilt die Ansiedlung von Unternehmen der Biotechnologie und Medizintechnik um die Städte Greifswald und Rostock mit ihren alten Universitäten. Die beiden traditionsreichen Universitäten des Landes, die Universität Rostock (gegr. 1419) und die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (gegr. 1456), um die sich zahlreiche Forschungsinstitute angesiedelt haben, tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Profilstärkung des Landes bei. Ein Beispiel aus der Lebensmittelindustrie ist die Kartoffelveredelung durch Pfanni.

Das Flächenland weist im Durchschnitt nach Berlin und Sachsen-Anhalt die dritthöchste Arbeitslosigkeit unter den Bundesländern auf. Die Arbeitslosenquote sinkt infolge des allgemeinen Wirtschaftswachstums momentan, sodass sie im September 2008 mit 12,7 % erstmals auf unter 13 Prozent zurückging (vgl. im September 2004 noch ca. 20%). Innerhalb des Bundeslandes gibt es weiterhin starke regionale Unterschiede hinsichtlich der Anzahl der Arbeitslosen. Diese Unterschiede zeigen sich insbesondere zwischen dem Westen und (Süd-)Osten des Landes. So liegen beispielsweise der Landkreis Bad Doberan mit 8,3 % und der Landkreis Ludwigslust im Westen des Bundeslandes mit 9,8 % nur knapp über dem Bundesdurchschnitt, während der Landkreis Uecker-Randow im Südosten des Landes mit 17,7 % beziehungsweise der Landkreis Demmin in der Mitte des Bundeslandes mit 16,8 % eine deutlich überdurchschnittliche Arbeitslosenquote aufweisen (Stand: September 2008).

Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Mecklenburg-Vorpommern einen Index von 78,3 ; Deutschland:115,2 (2005).

Im Jahr 2006 war MV zusammen mit Bayern und Sachsen eins von drei Ländern die im Landeshaushalt eine ausgegliche Bilanz aufwiesen und keine neuen Schulden aufnehmen mussten. Das Land konnte seine Schulden im Jahr 2006 sogar senken. Auch im Jahr 2007 nimmt das Land MV voraussichtlich keine neuen Schulden auf.


Verkehr
Eisenbahn: Durch die südwestliche Peripherie Mecklenburg-Vorpommerns verläuft die Eisenbahnhauptstrecke von Hamburg nach Berlin. Daneben existieren Verbindungen von dieser Strecke über Schwerin und Bad Kleinen nach Wismar/Rostock-Stralsund-Rügen. Weitere Hauptstrecken verlaufen von Berlin über Neustrelitz nach Rostock/Neubrandenburg-Stralsund-Rügen und von Berlin über Pasewalk-Anklam-Greifswald nach Stralsund. Hinzu kommen verschiedene Nebenstrecken und die Bäderbahnen an der Ostseeküste, z.B. der Usedomer Bäderbahn. Siehe auch Eisenbahnverkehr in Mecklenburg-Vorpommern.


Straße    Mecklenburg-Vorpommern wird durch die Bundesautobahn 20 von Lübeck über Wismar, Rostock und Neubrandenburg zum Dreieck Uckermark, die Bundesautobahn 24 von Hamburg nach Berlin mit Anschluss über die A 14 nach Schwerin (Verlängerung nach Wismar im Bau) sowie die A 19 von Berlin nach Rostock und im äußersten Südosten von der Bundesautobahn 11 erschlossen. Hinzu kommen verschiedene Bundesstraßen.


Schiffsverkehr          Wichtige Seehäfen sind in Rostock, Wismar, Stralsund, Sassnitz und Greifswald angesiedelt. Von Rostock-Überseehafen und von Mukran bei Sassnitz aus fahren Fähren nach Dänemark, Finnland, und Schweden. Die vielen Seen im Hinterland sind über die Warnow, die Recknitz, die Peene und verschiedene Kanäle für die Schifffahrt miteinander und mit der Ostsee verbunden.


Flugverkehr            In Mecklenburg-Vorpommern befindet sich ein größerer Regionalflughafen, mehrere mittlere Flughäfen, auf denen auch Flugzeuge bis zur Größe von Airbus A320 landen können, sowie zahlreiche kleinere Flugplätze. Der mit Abstand größte und passagierreichste Flughafen ist in Laage bei Rostock. Die mittelgroßen Flughäfen befinden sich in Trollenhagen bei Neubrandenburg, in Garz bei Heringsdorf auf Usedom, in Parchim bei Schwerin und in Barth bei Stralsund. Sie sind aus ehemaligen Luftwaffenstützpunkten der NVA und der Luftstreitkräfte der Sowjetunion entstanden. Dazu gesellen sich zahlreiche kleinere Flugplätze zum Beispiel in Anklam, Güttin auf Rügen, Rechlin-Lärz bei Röbel, Peenemünde auf Usedom, Rerik, in Wismar, Pasewalk oder Neustadt-Glewe.


Sport        Der bekannteste Sportverein aus Mecklenburg-Vorpommern ist der F.C. Hansa Rostock, der in der kommenden Saison 2008/2009 in der Zweiten Bundesliga spielen wird. Daneben wird in den Vereinen Stralsunder HV, SV Post Schwerin und HC Empor Rostock hochklassiger Handball und im Schweriner SC in der 1. Damen-Bundesliga Volleyball gespielt. Außerdem spielt die Eishockeymannschaft, der Rostocker EC, in der Oberliga Nord.
                                                                              
Fussball Club Hansa Rostock          Handballclub Empor Rostock                      Eishockeyclub Rostock                               SV Post Schwerin                                 Stralsunder Handballverein  

An der Ostseeküste und den vielen hundert kleineren Gewässern wird viel Segeln und Rudersport betrieben. Ein großes jährliches Sportereignis um den Segelsport ist die Hanse Sail in Rostock.

Beim Stralsunder Sundschwimmen wird alljährlich von ca. 1000 Schwimmern der Strelasund durchschwommen.


Klima   Das Klima wird in Mecklenburg-Vorpommern durch den Übergang vom maritimen Einfluss im Küstenbereich der Ostsee zu kontinentalgemäßigtem Klima im Binnenland geprägt. So nimmt die Niederschlagsneigung im Binnenland ab. Die Ostseeregion, vor allem die Inseln Rügen und Usedom, hat die deutschlandweit höchste Zahl an Sonnentagen.