Wundermittel Wasser
Wie das Lebenselexier uns schön und schlank, fit und gesund macht. 
• Die Welt des Wassers: Fakten, Daten, Hintergründe & Mythen
• Wertvolle Ressource: So sparen Sie Wasser im Alltag
• Trinken, trinken, trinken – doch welches Wasser ist am besten ?
• Quelle der Wellness: Spa-Treatments, die richtig gut tun
• Aufbereitung: Veredelte Tropfen
• Jungbrunnen: Extra viel Feuchtigkeit für schöne Haut
Spannende Welt des Wassers
Es sprudelt seit Anbeginn der Erde, speist zahllose Mythen, hält unser Leben am Laufen – und gibt der Wissenschaft Rätsel auf
Ganz selbstverständlich fliesst es aus dem Wasserhahn, das häufigste Molekül auf diesem Planeten: WASSER. Jeder Tropfen ist so alt wie unsere Welt und Teil eines unendlichen Kreislaufs: Von der Sonne erwärmt, steigt Wasser aus feuchter Erde, Flüssen, Seen und Meeren als Dampf auf. Es kühlt sich ab und verdichtet sich zu Wolken. Irgendwann fällt Regen, versickert im Boden. Fließt durch Sand und viele Gesteinsschichten, sammelt sich als Grundwasser und kehrt über unterirdische Kanäle zurück... Oder plätschert als Trinkwasser aus der Leitung.
Die Erde ist zu knapp zwei Drittel mit Wasser bedeckt, aber nur 1 Prozent davon steht uns zum Trinken zur Verfügung. Und dieses Süßwasser ist auch noch ungleich verteilt: In 110 Ländern der Erde herrscht Wasserknappheit. Gerade einmal 25 Liter Wasser verbraucht ein Inder im Durchschnitt pro Tag. In Deutschland gönnen wir uns pro Person etwa 125 Liter Wasser, in den USA sind es sogar 295 Liter. Weltweit fliessen 70 Prozent unserer Trinkwasser-Reserven in Landwirtschaft und Industrie. Die Erzeugung von 1 Kilo Fleisch verschlingt 16000 Liter Wasser, ein PC inklusive Monitor kostet 33000 Liter und ein einziges Auto bis zu 200000 Liter! Ganz schön durstig unsere Welt. Und deshalb führt die Suche nach verborgenen Quellen Wasserforscher in immer tiefer liegende Gesteinsschichten und sogar an Orte, an denen nach bisheriger Meinung eigentlich gar kein Wasser sein kann.
In der staubtrockenen Negev-Wüste etwa forschte der israelische Pionier Ari Isser nach dem kostbaren Nass. Als Kind hatte er mit seinem Vater Eisblöcke in den Straßen Jerusalems verkauft. Lange wurde er belächelt – bis der international anerkannte Hydrologe auf unterirdische Seen stieß, die sich während der letzten Eiszeit unter der Wüste gebildet hatten und die dort seit 40000 Jahren “schlummern”. Überall in der Wüste, die 60 Prozent des Landes bedeckt, fand Isser dieses sogenannte fossile Wasser und holte es mit modernster Technik ans Tageslicht. Dabei geht es Isser um mehr als die Erschließung neuer Trinkwasservorräte: “Wasser ist die wichtigste Ressource, blaues Gold. Sie kann Unfrieden stiften. Aber sie kann die Menschen in dieser Region auch über gemeinsame Projekte an einen Tisch bringen”, hofft der Entdecker.
Wasser hat die Fantasie der Menschen schon immer beflügelt. Der Mythos von der Quelle des ewigen Lebens versetzte Abenteurer von der Antike bis ins Mittelalter hinein in helle Aufregung. Auf der Suche nach ihrem Ursprung folgtem sie jeden Hinweis – trunken vor Hoffnung, mehr zu finden als eine trinkbare Flüssigkeit. Als die Erde noch als Scheibe gesehen wurde, von nichts als Meer umschlungen, bildete Wasser im Bewußtsein der Menschen die Grenze zum Universum. Es schien unendlich und deshalb eindeutig göttlich zu sein. Kein Wunder, dass in allen Religionen reichlich Wasser fließt – als Symbol der Erneuerung. Und als Weg, sich dem Göttlichen in Reinheit zu nähern. Im Morgenland orientierten sich die Menschen früher gern am Wassermann. Er gehört zu der ältesten bekannten Sternenkonstellation. Immer wenn die Sonne in das Zeichen wanderte, stand die Regenzeit bevor. Der Wassermann, auch Aquarius genannt, wurde als Gesandter gefeiert, der seinen Wasserkrug leert, um das Land zu bewässern und fruchtbar zu machen. Das Sternzeichen des Wassermann galt bei den Arabern als Symbol für Glück. Und für die Griechen verkörperte es Gesundheit, Lebensfreude und Genuss. Astrologisch gesehen gehört der Wassermann zum Element Luft. Im Wasser tummeln sich andere: Krebse, Skorpione und Fische. Diese Menschen gelten als sensibel, ernsthaft und tiefgründig. Laut Horoskop fühlen sie sich allerdings oft unverstanden und tauchen dann in ihr inneres Universum ab.
Neben Erde, Feuer, Holz und Metall gehört Wasser in der Traditionellen Chinesischen Medizin zu den fünf Elementen, die jeweils für bestimmte Emotionen und Körperorgane stehen. Dem Wasser sind als Gefühl die Angst und als Organ die Nieren zugeordnet. Alles, was “uns an die Nieren geht”, schwächt dieses Element – Ärger, Alkohol, unausgewogene Ernährung. Um das Wasser wieder harmonisch ins Ganze einzugliedern, gibt es in der Traditionellen Chinesischen Medizin diverse Strategien wie Akupunktur und die Fünf-Elemente-Küche.
Im Wasser geht es uns gut. Um das zu spüren, müssen wir weder an Horoskope noch an fernöstliche Heilmethoden glauben. Die Atmung wird tiefer, der Herzschlag ruhiger. Die Welt erscheint leiser und die innere Stimme lauter. Die Grenzen verschwimmen. Wir tauchen ab. Ob in der Badewanne oder in der Therme – Wasser gibt Auftrieb. Und der entlastet Gelenke, Bänder, Sehnen und die Wirbelsäule. Sport ist im Wasser doppelt so effektiv wie an Land, weil jede Bewegung gegen den Wasserdruck ausgeübt wird. Nirgends schmelzen überflüssige Pfunde so schnell, bilden sich Muskeln rasch, wächst die Ausdauer so spürbar wie beim Workout im Schwimmbad.
Ohne Wasser läuft gar nichts: Bei der Geburt bestehen wir zu 90 Prozent aus Wasser, später schrumpft der Anteil auf 70 Prozent. Schon ein Flüssigkeitsverlust von 2 Prozent des Körpergewichts vermindert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Auch die Haut braucht ständig Nachschub an Wasser. Stress, zu viel Sonne und trockene Luft entziehen ihr Feuchtigkeit. Hydro-Cremes füllen die Depots von außen auf. Auch von innen ist Wasser die beste Pflege, denn jeder Prozess, der im Körper stattfindet, geschieht durch dieses Element. Es transportiert Nährstoffe zu den Zellen, schwemmt Schadstoffe aus. Wasser dient als Schmiermittel für die Gelenke und spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur. Unser Nervensystem ist ein kompliziertes Transportsystem, das aus winzigen Wasserstrassen besteht. Kleinste Nachrichtenüberbringer, Proteintransporter genannt, reisen durch die Flüssigkeit in unsren Nerven und kontrollieren Gedanken, Reaktionen – einfach alles.
So klar Wasser im Idealfall auch sein mag – für die Wissenschaft ist es ein Mysterium, weil es sich oft anders verhält, als es aufgrund physikalischer Gesetze müsste. Am bekanntesten ist die sogenannte Dichteanomalie: Die meisten Stoffe ziehen sich zusammen, wenn sie abkühlen, und verlieren damit mehr und mehr an Volumen. Bei Wasser ist das anders. Es zieht sich zwar auch zusammen, wenn es kalt wird, aber nur bis plus 4 Grad. Bei dieser Temperatur hat Wasser die größte Dichte und ist so schwer, dass es z.B. In einem See zu Boden sinkt und Fischen – sogar im kältesten Winter – ein “warmes” Quartier bietet. Diese Dichteanomalie, da sind sich die Wissenschaftler einig, hat eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Lebewesen auf der Erde gespielt.
Noch mysteriöser ist die Frage ob Wasser ein Gedächtnis hat. Der japanische Mediziner und Grundlagenforscher Masaru Emoto meint: “Ja. Es reagiert auf Emotionen und zeigt das auch in seiner Struktur”. Seit Anfang der 90er Jahre untersucht der Gelehrte die Wirkung von Musik, Gedanken und Worten auf die Verbindung aus zwei Atomen Wasserstoff und einem Atom Sauerstoff, für die das Kürzel H2O steht. Er stellte z.B. Zwei Flaschen mit destilliertem Wasser zwischen zwei Lautsprecher und spielte Musik. Anschließend fror Emoto das Wasser ein und analysierte die kristallinen Muster. Das Ergebnis: Jedes Musikstück hinterließ eine andere Formation. Auch für Prof. Bernd Kröplin von der Fakultät für Luft- und Raumfahrt der Universität Stuttgart steht fest, dass Wasser von der Umgebung geprägt wird: “Wassermoleküle treten in der Natur so gut wie nie isoliert auf. Sie bilden Molekülgruppen, sogenannte Cluster.
Wenn Wasser die Schwingungen seiner Umgebung aufnimmt, verändert sich dieses Cluster: “Bereits nach einer zweiminütigen Handybestrahlung hat ein Wassertropfen eine neue Struktur gebildet. In diesem Muster ist die Information >Handystrahlung< gespeichert. Klares Quellwasser trägt natürlich eine ganz andere Botschaft mit sich”, so Kröplin. “Und wenn wir das Wasser dann irgendwann trinken oder darin baden, nimmt unser Körper die mitgebrachten Schwingungen auf und erhält dadurch Impulse, die heilend, schädigend oder neutral auf ihn wirken können.”
Haben Sie nun Lust, Wasser in all seinen Facetten kennen zu lernen? Dann tauchen Sie auf den folgenden Seiten ein in seine Geheimnisse...